Konkrete ÖDP- Vorschläge: Nahverkehr koordinieren / Pressemeldung in der NW vom 04.04.1996

Die neue Westfälische in Paderborn brachte am 04.04.1996 folgende Meldung mit Vorschlägen, Wewer und Sande deutlich besser an den Busverkehr ins Umland anzubinden. In beiden Orten führen Buslinien auf Bundesstraßen dicht an den Siedlungen vorbei, ohne zu halten.

Der verkehrspolitische  Sprecher der Ökologisch Demokratsichen Partei (ÖDP) Paderborn hat eine bessere Koordination der Bus- und Bahnlinien  gefordert. Es habe keinen Sinn, mit schnellen Bussen lediglich parallel zu noch schnelleren Zügen zu fahren. Dies sei der Fall auf den Buslinien von Paderborn nach Hövelhof und von Paderborn nach Salzkotten – Geseke über die B 1. Nach Ansicht der ÖDP sollten die Fahrten Salzkotten – Paderborn statt über die B 1 über Wewer geführt werden und mit den Buslinien der PESAG (heute Padersprinter) zu einer durchgehenden Buslinie verknüpft werden. Auch die Hövelhofer Busse sollten zu einer Linie mit der PESAG- Linie Sennelager – Paderborn zusammengelegt werden. Da die Schnellfahrten durch die Eisenbahn hier abgedeckt seien, sei es überflüssig die BVO- Busse mit nur wenigen Halten durch Paderborn fahren zu lassen.

Desweiteren schlägt der ÖDP- Verkehrsexperte vor, die Buslinie Paderborn – Wewer – Büren über Borchen zu führen. Das würde den Innerortsverkehr zwischen Borchen und Alfen deutlich verbessern. An der Buslinie Paderborn – Delbrück fordern die Ökologen eine Bushaltestelle auf der Bundesstraße am Friedhof Sande. (Dort ist an der Bundesstraße eine Unterführung für Fußgänger vorhanden, so dass Fahrgäste auf beiden Seiten der Straße genau hier eine Haltestelle geboten werden muss. Die Busse vom Padersprinter halten in einer Parallelstraße, so dass hier leicht umgestiegen werden könnte. 16 Jahre nach dieser Meldung fahren die BVO- Busse noch immer an der größeren Siedlung Sande ohne Halt vorbei und haben so weniger Fahrgäste und Einnahmen. Auch von Wewer muss man zuerst nach Paderborn fahren, um nach Salzkotten gelangen zu können.)

Eine der wichtigsten Buslinien für einen Stadtbahnvorlaufbetrieb, so der verkehrspolitische Sprecher der ÖDP, Felix Staratschek, sei die BVO- Buslinie Paderborn – Bad Lippspringe – Schlangen. Diese Linie sollte mit der PESAG- Linie 3 zusammengelegt werden und einen 15- Minuten- Takt anbieten. Dies sein bei den hier vorgeschlagenen Abbau von Parallelfahrten von PESAG- und BVO- Linien durch gemeinsame Busumläufe auf gemeinsam betriebenen Linien ohne Mehrkosten zu finanzieren.

 

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