Brief von 2004: Warum ich statt der CDU die ÖDP wähle

Den folgenden Text habe ich als Kopie am Infostand ausliegen gehabt und Politikern in Radevormwald in die Briefkästen geworfen.

Sehr geehrter Herr Dr. Haase und Herr Berger!

Da mein Leserbrief zu ihren Briefen bisher nicht in der Tagespost veröffentlicht wurde, möchte ich ihnen direkt antworten. Ich betrachte die ÖDP nicht als christliche Partei, aber sie st die Partei, wo ich am meisten christliche Werte wiederfinde. Und die Mängel, die die ÖDP bzgl. einiger christlicher Auffassungen auch schon einmal hat, sind in allen Parteien anzutreffen.

Herr Dr. Haase behauptet, die Wähler der ÖDP und anderer kleiner Parteien hätten Edmund Stoiber die Kanzlerschaft vermasselt. Den gleichen Satz höre ich immer von den Grünen. Die ÖDP verringere den Einfluss der Grünen und bringe diese näher an die 5%- Hürde. Es stimmt also nicht, dass die ÖDP nur Stimmen von Herrn Stoiber wegnimmt. Viele ÖDP- Wähler wären vielleicht sogar Nichtwähler, wenn diese nur die Wahl zwischen dem Atomenergiefreund Edmund Stoiber (CSU) und dem Autokanzler Gerhard Schröder (SPD) hätten. Und vor allem ist es Herr Stoiber selber schuld, dass er nicht Kanzler wurde. Durch seine Ankündigung, wieder Atomkraftwerke zu bauen, hat er die Grünen, die die Umweltschützer auf vielfältige Weise sehr enttäuscht haben, wieder gefestigt. dann besser Rotgrün, als einen Atomstoiber haben viele gedacht, die aus Enttäuschung bereits den Grünen den Rücken zugekehrt hatten.

Herr Berger behauptet nun, dass eine kleine Partei nichts bewege. Warum das?

Wenn die ÖDP- Stimmen tatsächlich Herrn Stoiber verhindert hätten, müsste dass doch für diesen ein Grunds ein, ob es nicht Dinge gibt, mit denen er die ökologisch eingestellten Menschen besser ansprechen könnte als Rotgrün.

Und die ÖDP ist keinesfalls ohne Erfolge!

—Zunächst sitzt die ÖDP (2002) auf über 300 Gemeinderats- und Kreistagssitzen. Weitere Mitglieder arbeiten in lokalen Wählergemeinschaften in Räten oder Ausschüssen mit und beeinflussen so vor Ort die Politik mit ihren Ideen. In Bayern sitzt die ÖDP (2002) in 2 Bezirkstagen (2013 wurden es 5). Im Schnitt hat die ÖDP bei Kommunalwahlen eine steigende Tendenz, wenn einmal der Einzug gelungen ist.

—In Nordrhein Westfalen hat die ÖDP-NRW über Gerichte verhindert, dass eine erhöhte Wahlkampfkostenerstattung von der SPD- Landesregierung zusammen mit CDU und FDP eingeführt wurde. Die ÖDP hat vor Gericht in allen Punkten gewonnen, die Grünen hatten publikumswirksam nur gegen einen Teil des erhöhten Geldzuflusses geklagt, des Effektes wegen, und wollten von einem anderen teil profitieren.

—Dann hat die ÖDP die 5%- Hürde für Kommunalwahlen in Nordrhein Westfalen weggeklagt und so zahlreichen Gruppen, wie der Zentrumspartei, den Grauen, Wählergemeinschaften und auch oft den Grünen und der FDP und sich selber (in Münster und Verl) den Einzug in einige Räte und Kreistage ermöglicht. Zur Demokratie gehört es leider auch, dass Gruppen, dien ich ablehne davon profitieren, wie Republikaner und NPD.

—In Bayern hat die ÖDP mit Volksbegehren und -entscheiden schon mehrfach die CSU zum Einlenken gebracht oder wenigstens Zugeständnisse der CSU bewirkt, die ohne die ÖDP- Aktivität nie umgesetzt worden wären. Wenn Bayern heute keinen Strom von tschechischen Atomkraftwerken importiert, ist das ein Verdienst der ÖDP (wobei ein christlicher Atomfreund das nicht als positiv empfinden muss, ein christlicher Atomkraftgegner ist aber sehr froh darüber!). Leider ist die ÖDP mit dem Volksbegehren „Menschenklonen niemals“ gescheitert. Selbst die Kirchen waren hier innerlich gespalten und haben nicht die Chance genutzt, die ihnen die ÖDP hier bot. Trotzdem hat das Begehren immerhin eine kleine Änderung in der Verfassung durch die CSU bewirkt und ein wichtiges Thema in die Diskussion gebracht, was Auswirkungen bis in den Bundestag hatte.

(—2009 kam der Klageerfolg zum EU- Vertrag von Lissabon hinzu, wo die ÖDP erreichte, dass hoheitliche Aufgaben nicht automatsich zur EU wechseln können oder die EU Befehlsgewalt über die Bundeswehr bekommen kann. Hier haben insbesondere die Grünen jämmerlich versagt, die diesem Vertrag ohne jede Kritik zugestimmt haben und diesen auch in Karlsruhe gegen die Klagen der ÖDP verteidigten.)

Sehr christlich empfinde ich die Grundsätze der ÖDP für eine ehrliche Politik:

1. Verbot von Verbands- und Firmenspenden an Parteien.

2. Verbot neben einem politischen Mandat (Landtag, Bundestag oder Europaparlament) einen Sitz in einem Aufsichtsrat wahrzunehmen. Es gibt genug fähige nicht- Mandatsträger, die diese Aufgaben ausfüllen können. Wer dem Gemeinwohl dienen will, sollte nicht durch ein solches Amt in Interessenkonflikte kommen und seine Arbeitskraft zu 100% der Parlamentsarbeit widmen.

3. Begrenzung der zulässigen Höchstspendenmenge auf 10.000 Euro, damit einzelne nicht zuviel Einfluss haben. Wer mehr Geld loswerden will, soll dies sozialen Dingen spenden.

Christen können durchaus in vielen Fragen zu unterschiedlichen Ergebnissen kommen. Aber der Erkenntnisweg sollte ähnlich sein. Politische Auffassungen sollen einzig der Suche nach guten Ideen entspringen und nicht und nicht durch erhaltene oder zu erwartende Geldzuwendungen. Das hat schon Adolph Kolping als Voraussetzung für Parteien oder Politiker genannt, die für Christen wählbar sein sollen.

Die einzige Partei, die diesen Punkt bereits in ihrer Satzung schon jetzt erfüllt, ist die ÖDP. Deshalb ist die ÖDP für mich die einzige Partei, der ich es abnehme, dass die ÖDP-ler auch hinter ihren Aussagen stehen.

Bei CDU und SPD werden – das zeigen akut deutlich die Müllskandale und andere Affären – die politischen Meinungen stark von Lobbygruppen beeinflusst oder geprägt. Und diese Lobbygruppen haben nicht das Wohl der Bevölkerung als Tätigkeitsziel, sondern ihre partikulären Profite! Diese Filzparteien zu wählen heißt an ihren Taten mitschuldig zu werden. Diese Filzparteien zu wählen oder durch Wahlenthaltung agieren zu lassen heißt an ihren Taten mitschuldig zu sein. Die ÖDP ist davon bewegt, eine Politik des Gemeinwohls zu betreiben, die auch künftigen Generationen Lebenschancen gibt und weit über die nächste Wahl hinaus denkt.

Wer denkt schon bei den Müllskandalen daran, dass unter dem Ministerpräsidenten Johannes Rau (SPD) in Nordrhein Westfalen die Müllverbrennung massiv forciert wurde. Diese ist absolut überflüssig und gefährlich. Selbst wenn Herr Rau noch nicht wusste, wie Kunststoffe recycelt werden können, hätte man dafür die Foschung intensivieren können. Kunststoffe sind so stabil, dass man diese ohne Umweltgefährdung für einige Jahre rückholbar deponieren könnte, ohne eine besondere Umweltgefährdung. Von den Schlacken und Filterstäuben, die bei der Müllverbrennung anfallen, kann man das nicht sagen.

Aber seit dem ÖDP- Bundesparteitag von Lehrte im November 1996 kenne ich ein Recyclingverfahren für Kunststoffe und Elektroschrott. Und es ist durchaus denkbar, dass dieses Verfahren schon einige Jahre vorher von dessen Initiator Prof. Dr. Harry Rosin (damals Uni Düsseldorf und Direktor des später von der SPD geschlossenen Hygieneinstitut der Stadt Dortmund) an die Politik herangetragen wurde.

Als Leiter des Hygieneinstitutes der Stadt Dortmund bekam er den Auftrag, durch Forschung Geldquellen zur Finanzierung des Institutes zu schaffen. Er dachte an Umwelthygiene und wollte verhindern, das FCKW aus Kühlanlagen weiter die Ozonschicht zerstören. Ebenfalls hatte er festgestellt, das das von Dupont beschlossene FCKW- Ersatzmittel und seine Abbauprodukte mittelfristig durch Anreicherung in der  Atmosphäre zu großen Gesundheits- und Umweltgefahren führen würden. Als Dr. Rosin gute Ergebnisse lieferte, war das für die Stadtspitze in Dortmund (damals eine SPD- Stadt) kein Grund zum Jubeln und man wollte nichts von den Ideen von Dr. Rosins Team wissen.

Dr. Rosin hat schließlich mit der Hilfe von Greenpeace einen Anwender für seine Kältetechnik bekommen. Der DKK Scharfenstein drohte die Abwicklung durch die Treuhandanstalt, so dass das Werk versuchte, sich durch die beste lieferbare Umwelttechnik bei Kühlgeräten am Markt neu zu etablieren. Einzig diesen Turbulenzen um die Wiedervereinigung habe  wir es zu verdanken, dass ein Unternehmen aus der Abwehrfront der Branche ausscherte und so die Ozonschicht heute besser geschützt ist und ein weiteres gefährliches Kältemittel erst gar nicht großflächig zur Anwendung kam. Ohne den Zusammenbruch der DDR wäre aufgrund des Druckes der Großkonzerne kein Betrieb bereit gewesen, dies umzusetzen. Als es bekannt wurde, dass die DKK Scharfenstein den Durchbruch beim FCKW- und FKW- freien Kühlschrank wagen will, begannen sich diese Umweltverbrecher plötzlich für den DDR- VEB zu interessieren. Eine Übernahme hätte das Ende der Pläne von Dr. Rosin und Greenpeace bedeutet! Um das abzuwenden, griff das Team zu einen Trick. Den Konzernen wurde ein bewusst schlecht konstruierter Kühlschrank als Vorprodukt präsentiert, der so schlechte Wirkungsgrade hatte, dass die Konzernkonkurenz das Interesse an den vermeintlichen Ökospinnern verlor. eine Übernahme erschien diesen als Geldverschwendung, da dieses Projekt vor die Wand fahren müsse. So konnte in Ruhe hinter dieser gut gesetzten Nebelwand das Projekt realisiert werden.  Als dieser Schachzug offenbar wurde, versuchte man über die Treuhandanstalt die öffentliche Vorstellung des neuen Kühlschrankes zu verhindern, was dann Greenpeace übernahm. Auf dieser Veranstaltung wurde der Mitarbeiter Dr. Preisendanz von einem Konzernvertreter an der Krawatte gepackt und gerissen und beschimpft. Dieser löste schlagfertig den Krawattenknoten und sagte, die können Sie gerne behalten, wenn die ihnen so gut gefällt. Nach dieser Aktion versuchte die Konzernmaffia mit einer Hetzkampagne noch einmal Angst gegen die Innovation zu schüren. Der neue Kühlschrank sei eine Bombe in der Küche, etc.. da aber der Gasinhalt des Kühlschrankes nur den Inhalt einiger Raucherfeuerzeuge entspricht, die es in jedem Supermarkt seit Jahrzehnten ohne Opfer vor Ort zum Kauf angeboten werden und auch noch nie ein Raucher nach dem Kauf explodiert ist, konnten die Westkonzerne den erfolg der neuen Technik nicht mehr aufhalten. Im Gegenteil, sie mussten jetzt ganz schnell ähnliche Produkte auf den Markt bringen und so hat der Minizwerg unter den Anbietern es einmal geschafft, das Verhalten der Riesen zu verändern. Traurig bleibt aber, dass die Machenschaften dieser Konzerne wahrscheinlich in der Regel nicht so wie hier an das Licht der Öffentlichkeit kommen. Es ist davon auszugehen, dass es eine lange Liste verhinderter guter Lösungen gibt, die diesen einflussreichen Lobbygruppen nicht passt und Menschen und Umwelt massiv darunter leiden. (Das dies so ist das der Ministerpräsident von Bayern Horst Seehofer im Fernsehen bestätigt: „Die entscheiden sind nicht gewählt und die die gewählt sind haben nichts zu entscheiden.“)

Dr. Rosin hat weiterer Ideen. Ihm gelang es mit seiner  neuen Kältetechnik preiswert Tiefstkälte zu erzeugen. Und damit hat er eine Lösung zum Kunststoffrecycling gefunden. Die Elastizität und Reibungswärme lassen es sehr oft nicht zu, Kunststoffe fein zu pulverisieren. Dass ist aber eine Voraussetzung, um Verbundstoffe und Elektroschrott sortenrein nach ihren Inhaltststoffen zu trennen. das so gewonnene Recyclat kann dann als hochwertiger Rohstoff wieder zurück in die Industrieproduktion gehen. Bisher gab es solche Verfahren nur auf der Basis von flüssigen Stickstoff, aber dessen ständige Zuführung in einem offenen System ist für die meisten Recyclingprodukte zu teuer. Dr. Rosin ist es gelungen mit seiner neuen Kältetechnik die Kosten für das Erzeugen von Tiefstkälte auf 10% der Kosten der bisherigen Stickstoffverfahren zu senken. Sein Kryo- Recycling arbeitet mit einem geschlossenen Kühlsystem, wie bei einem Kühlschrank. Durch eine gute Kältemittelmischung wird der tiefkühlende Effekt erreicht. Und da die meisten Kunststoffe nicht viel Wärmeenergie speichern, ist der Energieaufwand für die Abkühlung sehr gering. (Wer mal in einer Kunststoffspritzerei, wie GIRA, gearbeitet hat, der weiß, dass man schon nach sehr kurzer Zeit die frisch produzierten Teile anfassen kann. Wer dagegen in einer Metallhärterei gearbeitet hat, weiß, dass Metalle, so´fern diese nicht abgeschreckt werden, wesentlich länger brauchen, um die Wärme abzugeben.)

Neben Kunststoffen eignet sich das Verfahren auch für Elektronikschrott, wo kleinste Mengen von edlen Metallen oder seltenen Erden, sowie Kunststoffen, Keramiken und andere Materialien durchmischt sind. Hier kann oft einzig ein zermalen der Substanzen eine sortenreine Trennung möglich machen. Elektronik zu Verbrennen ist eine ziemlich heikle Sache, da die Metalle sowohl vielfältige Reaktionsmöglichkeiten als auch Katalysatoreigenschaften haben können und so viele neue oft giftige Stoffe entstehen, die ursprünglich nicht im Abfall nicht enthalten waren. Und warum soll man technisch und energetisch aufwendig erstellte Substanzen in einem Feuer zerstören und so deren Neusynthese nötig machen? das verbraucht gut 40 mal soviel Energie, wie das Kryo- Recycling.

Die Abgase der Müllverbrennung sind oft giftiger, als es die in den Angaben der Anlagenbetreiber genannt wird. Dort wird nur der Inhalt der wasserdampfreichen Gasphase im Schornstein gemessen. Viele Giftstoffe sind jedoch wasserscheu und klammern sich an die Partikel (Feinstäube) im Abgas. Diese werden jedoch bei der Schadstoffmessung nicht erfasst, so dass bei den Feinstäuben der Müllverbrennungsanlagen (MVA) viel mehr Dioxine, Schwermetalle und anderes in die Umwelt entlassen werden. Allergien, Krebs, Nervenschäden…. sind die Folge.

Wer die Müllverbrennung forciert oder deren Abschaltung nicht betreibt, trotz der Kenntnisse dieser Zustände, der betreibt eine kollektive Körperverletzung! Und wer dazu schweigt, obwohl er das Wissen verbreiten könnte, der macht sich zum Mittäter dieser Umweltverbrecher!

1996 habe ich erstmals vom Kryo- Recycling auf einem Parteitag der ÖDP gehört. Im Frühjahr 1007 habe ich danach einen Vortrag mit Dr. Rosin an der Uni Paderborn organisiert. Dem Ziel, das Kryo-Recycling bekannter zu machen, konnte diese Veranstaltung leider nicht dienen, weil die eingeladenen Parteien und Politiker nicht erschienen. Aber an diesem Abend kam mir die  Idee, Dr. Rosin für seinen erreichten Erfolg, den FCKW- und FKW- freien Kühlschrank, für das Bundesverdienstkreuz vorzuschlagen. Im Jahr 2000 war es dann soweit. Als ich Dr. Rosin, zu dem ich seit 1997 keinen Kontakt mehr hatte, anrief, um dies mitzuteilen, konnte dieser dass nicht glauben. Denn auf seinem Tisch lag der Brief mit der Kündigung von der SPD- Stadt Dortmund, die das Hygieneinstitut auflöste und ihn als einzigen Mitarbeiter nicht übernahm. So verrückt kann die Welt sein, für sein Handeln  kann man gleichzeitig einen Orden und eine Kündigung von Vater Staat bekommen. Immerhin muss es in Dortmund noch gute Beamte gegeben haben, die Prüfung meines Vorschlags für das Bundesverdienstkreuz oblag ebenfalls der Stadt Dortmund, so dass ich bereits 1997 die Hoffnung auf einen erfolg aufgegeben hatte. Denn Dr. Rosin hatte bereits lange vor der Kündigung ein Verbot bekommen, in der Stadt Dortmund zu seinem Thema zu reden. Die MVA- Lobby hatte also die Stadt feste in der Hand und alles getan, dem Idealisten im Hygieneinstitut auszuschalten.

Mit dem Verdienstkreuz verband ich die Hoffnung, dass dieses Dr. Rosin Aufmerksamkeit verschafft und ihm hilft, seine Ideen zu verbreiten. Immer kam es zu einer Sendung im Deutschlandfunk im Jahr 2001.

Seit 1996 habe ich allen Politikern (MdB und MdL), die in meine Reichweite kamen, Infos zum Kryo- Recycling gegeben. Der Radiosendung konnte ich wegen einer Tauffeier leider nicht folgen, bekam dafür aber von Dr. Rosin eine Aufnahme zugeschickt. Ich habe die Wortbeiträge auf eine Kassette übertragen und dann meinen Doppelkassettenrekorder im Dauereinsatz gehabt, um viele Kopien herzustellen, dien ich an viele Politiker und besonders interessierte am Infostand verschenkt habe. Norbert Blüm (CDU), Matthias Wissmann (damals CDU- Verkehrsminister, heute Autoindustrie), Wolfgang Clement (SPD), Rudolf Scharping (SPD), Julius Beucher (SPD), Klaus Peter Flosbach (CDU), Wolfgang Bosbach (CDU), Horst Waffenschmidt (CDU), Lietz, Philipp, Hans Werner Bertl (SPD), Georg Gregull (CDU) u.a. (Auf dem Osnabrücker Katholikentag konnte ich der Bundeskanzlerin Angela Merkel Infos übergeben!) haben von mir die Kassette oder einen davor einen Text bekommen. Aber keiner hat sich die Mühe gemacht, Dr. Rosin mal zu einem Meinungsaustausch aufzusuchen. Und auch die Grünen haben nie die Chance genutzt, eine Koalition von der Umsetzung dieses Recyclingverfahrens abhängig zu machen.

Unsere Politiker in SPD und CDU sind Lügner und Betrüger, die eine Schau abziehen. Sie tun ein bisschen christlich und sozial, gerade soviel wie nötig ist, um gewählt zu werden. Und dann betrügen die uns weiter. Ich habe wirklich alles mir mögliche versucht, die Politiker auf etwas gutes aufmerksam zu machen. ich habe dafür Verständnis, dass die Politiker nicht alles sehen und das es nötig sein kann, dies von außerhalb der etablierten Politik einzubringen. Und ich hatte mal die Hoffnung, dass Politiker solche gute Zubringerarbeit dankbar aufgreifen. Aber wenn das die Politiker so ignorieren und hier und da die Müllskandale auffliegen – wobei wohl nur ein Bruchteil dieser Skandale auffliegt und die Müllskandale wieder nur ein Bruchteil der Skandale sind, die fortlaufend unentdeckt geschehen – , dann ist das ein antichristliches Verhalten. Suchet der Stadt Bestes, prüft alles, das gute behaltet, das sind biblisch christliche Forderungen an jeden Politiker! Wenn das aktive Suchen nach guten Lösungen und Konzepten ausbleibt und Lobbyisten und mächtige Konzerne bestimmen, was Politik macht, dann hat dieses Verhalten kein Recht, sich christlich oder Sozial zu nennen.

Und in Vielen Bereichen sieht es ähnlich aus.

—Hätte man die Gelder für die Atomkraft in Spartechniken und regenerative Energien gesteckt, wäre schon heute der Verbrauch halbiert und über 50% der Energien kämen (2002) regenerativen Quellen.

—-Die Bahn wird auch unter Rotgrün weiter zerstört.Während die DB Anschlussgleise abbaut und Ladestellen schließt und Güterzüge streicht und elektronische Stellwerke so errichtet, dass eine Ausweitung an Kapazitäten deutlich verteuert wird, überlegt die Politik, ob diese Anschlussgleise wieder fördern und Programme zur Kapazitätssteigerung von Bahnstrecken auflegen soll. Techniken zur Verknüpfung von Straße und Schiene gibt es heute auch für kleinere Bahnhöfe, aber heute haben nicht mal Industrie- und Großstädte wie Remscheid einen besetzten Güterbahnhof.

—Unter der Regierungszeit von Bundeskanzler Helmut Kohl ist Paderborn um gut 30.000 Einwohner gewachsen und dafür entstanden zahlreiche Neubaugebiete. Über ein Viertel der Einwohner der Stadt könnte  heute schon (2002) in wesentlich sparsameren Häusern wohnen, wenn die CDU 1982 sofort mit dem ökologischen Umbau unserer Gesellschaft  begonnen hätte.

—In Paderborn wird das saubere fossile Trinkwasser aus den tiefen Klüften des Kalkgesteins unter der Lippe und Senne dazu genutzt, die Toiletten zu spülen. Irgendwann wird dieses Reservoir erschöpft sein und dann wird das mit Nitraten, Düngemittel und Gülle angereichter Sickerwasser der Paderborner Hochfläche, das auch aus den Paderquellen sprudelt, dort nachströmen.

—In meiner Nachbarstadt Hückeswagen hat die CDU dafür gesorgt, dass die Bahntrasse unnötigerweise zerstört wurde, für die sich eine Reaktivierung gelohnt hätte.

An Umweltignoranz ist die CDU leider nicht zu überbieten. Diese Verbrecher soll ich wählen?

Ich kann mir schon denken, dass Sie meinen, dass ich hier den bogen überspanne. Aber versetzen Sie sich in die Lage von der übernächsten Generation!

—Rund um zahlreiche Müllverbrennungsanlagen hat sich das Gift im Boden angereichert.

—Der Feinstaub der MVA ist via lungengängigen Feinstaub direkt ins Blut gelangt und hat duerch seine Anlagerung an Pollen und Hausstaub deren Allergenität erhöht.

—Genetische Schäden durch Giftstoffe haben sich kumuliert.

—Hückeswagen hat eine hohe Arbeitslosigkeit, da die Industrie ohne Eisenbahn an bessere Standorte abgewandert.

—Benzin kostet nur noch im Sonderangebot 5 Euro und das nur, weil die Mineralölsteuer halbiert wurde.

—Die Fluss- und Nordseedeiche wurden für Milliarden Euro erhöht, trotzdem haben Hochwasser immense Schäden angerichtet.

—Besonders tragisch ist der Orkan, der in Chartres, Köln und vielen anderen Kathedralen zu enormen Verlusten bei der gotischen Glasmalerei sorgte und schwerste Schäden verursachte.

—Aber seit 2 Jahren schein der Golfstrom zu lahmen. Nachdem in den letzten Jahren Düren und Starkregen im Wechsel ernten dezimiert haben, ist es nun in Mitteleuropa deutlich kälter geworden.

—Die Lebensmittelpreise steigen ständig.

—Wegen der hohen Rohstoffpreise werden die alten Mülldeponien aufgebaggert und deren Metalle und Kunststoffe zu bergen.

Halten Sie das für Spinnerei? Das stand im Februar 2004 in den Zeitungen und zwar als Studie des USA- Militärs. Gerade die USA haben bisher immer den Klimawandel geleugnet. Und jetzt schlagen die US- Militärs Alarm! (Ob die wirklich Klimaschutz wollten oder mehr Rüstung gegen künftige Klimaflüchtlinge durchzusetzen, ist eine andere Frage.)

Und in der Frankfurter Allgemeinen Zeitung FAZ stand, dass bis 2030 die Eigenversorgung mit Erdöl der OECD- Staaten von 48% auf 15% fallen wird und beim Erdgas von 60% auf 30%. Gleichzeitig sind die Golfstaaten nicht darauf angewiesen, uns Öl zu verkaufen, weil der näher liegende Asienmarkt schon heute 60% von deren Öl abnimmt.

Angesichts solcher Zukunftsaussichten ist der Widerstand der CDU und der SPD gegen die Ökosteuer geradezu gemeingefährlich. Durch eine hohe Energiebesteuerung wird die Wirtschaft auf die kommende Knappheit vorbereitet.

Eines muss man der CDU und SPD zugute halten. Sie verhalten sich wie ein Großteil der Gesellschaft. Wieviele Autofahrten könnten sofort durch Radfahrten und Fußwege ersetzt werden? Aber gerade wegen dem unverantwortlichen Verhalten der Gesellschaft ist es nötig, eine Kraft, wie die ÖDP aufzubauen. Vieles was ich heute weiß, hätte ich in der CDU nie erfahren.

—Ich wüsste nichts vom Kryo- Recycling!

—Es gäbe kein Bundesverdienstkreuz für Dr. Rosin!

Dr. Rosin wäre nie im Deutschlandfunk auf Sendung gewesen!

—Dutzende MdL und MdB wären nie „belästigt“ worden mit diesem Thema!

(—Die Kritik am EU- Vertrag von Lissabon hätte ich ohne die ÖDP wohl nie mitbekommen!)

Die ÖDP wirkt und es lohnt sich, die ÖDP auch durch Wählerstimmen zu motivieren. Und die Politik von SPD und CDU ist so schlimm, dass es wirklich keine Rolle spielt, wer regiert! Gegenüber den zukunftsprtoblemen, die auch die CDU nicht löst, sind die von Ihnen aufgeführten Fehler von Rotgrün nur Peanuts. Die angewandte Politik der CDU unter diesem namen ist eine der größten Blasphemien, die ich mir vorstellen kann. Und durch die Atomkraft giftige und stzrahlende Abfälle herzustellen, die vielleicht 100 Jahre nutzen  bringen, aber mehrere 100.000 Jahre kontrolliert gelagert werden müssen, ist kein Weg aus der Krise.

Mit bestem Gruß,  Felix Staratschek

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